Pädagogik - hier die traditionelle -
ist Führung und Kommunikation von
Kindern und Jugendlichen, Lernenden und Personen, die in Entwicklung sind.
Es gibt drei grosse pädagogische Linien, um die Erziehungs-, Schulungs- und Bildungs-Aufgaben
umzusetzen. Wir charakterisieren die drei Linien durch zwei Eigenheiten - mit Eigenschaftswort und
Substantiv
1b. Vorgehen
Pädagogik
● Methoden von klarer Führung
● direkte Anweisungen
● Lob und Tadel
● Lohn und angemessenen Strafen
● Die Bewertung der Güte einer Person geschieht nach
der Güte des Verhaltens und der geleisteten Arbeit.
● Die Lernenden werden gelehrt, Zahlen, Daten und
Fakten zu erkennen und anzuerkennen, auch wenn das
der eigenen, subjektiven Meinung des Kindes oder
Jugendlichen oft schwer fällt, etwa im Urteil darüber, was
gut und was schlecht, was lieb und was böse ist.
● Die Einteilung zwischen guten und schlechten Taten hilft,
eine klare Ordnung ins Ganze zu bringen, nach dem
Prinzip: besser eine Ordnung, selbst wenn diese nicht
perfekt ist, als keine Ordnung überhaupt.
1a. Zu tun
Gut werden die Kinder und Jugendlichen, wenn die Erziehenden
sie soweit bringen, dass sie die eigenen Fähigkeiten in Taten und
Kommunikation umzusetzen, indem sie
- gehen, sprechen und alle elementaren Tätigkeiten erlernen
- in Familie und Gruppen einen Platz bekommen und ihn ausfüllen
- die Werte und Regeln der Familie und Aussengruppen aufnehmen und sich einpassen
- präzise werken und wirken in Sport, Arbeiten und Verhalten
- Kooperation, Engagement und Kreativität mehr und mehr zur Welt bringen
- die nötigen Leistung und Resultate erbringen
Die Rollen
● von Eltern und Lehrpersonen sind jene von Experten und
Könnenden
● Die Rolle von Kindern, Jugendlichen und Studierenden
sind jene von Noch-Nicht-Könnern, die auf dem Weg
zum Können sind
● Autoritäten sind wichtig
● Individualisierung heisst, Material und Methoden auf
den Einzelnen zuzuschneiden.
● Vorbild heisst, dass die Lernenden ein Muster vor Augen
haben, das sie nachmachen können.
● Strikte Trennung zwischen Religiöser Sphäre und
säkularer, weltlicher Sphäre.
Kommentar
● Traditionelle Pädagogik schaut auf mehr als nur auf
Erfolg:
● Sie sorgt sich um eine schülergerechte Didaktik
● Sie sucht jeden Schüler in Klasse und Erfolg zu
integrieren, und dauert es noch so lange, bis er das
nötige Niveau erreicht, welches ihm ein selbständiges
Leben und eine Integration in Beruf und
gesellschaftliches Bezugssystem eröffnet.
● Sie trennt strikt zwischen religiöser Sphäre und
säkularer, weltlicher Sphäre.
Tat-Sachen Pädagogik